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Goethe Vorbereitung Tipp #5 Substantive Im Plural

Goethe Vorbereitung Tipp #5 Substantive im Plural

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Goethe Vorbereitung Tipp #5 Substantive im Plural

Substantive im Plural

In jeder Sprache gibt es Wörter, die im Plural unregelmässig sind. Der Plural des englischen Wortes „mouse“ ist „mice“ und nicht „mouses“, was ja eigentlich naheliegend wäre. Abgesehen davon ist der Plural im Englischen und in vielen anderen Sprachen erfreulich logisch und einfach.

Im Englischen wird „car“ zu „cars“. Das Spanische funktioniert ähnlich, fast immer wird der Plural mit einem „s“ gebildet: „casa/casas“.

So einfach ist es im Deutschen leider nicht – manchmal hat man fast den Eindruck, dass es mehr Ausnahmen als Regeln gibt.

Generell kann man sich an folgenden Leitlinien orientieren:

Bei Substantiven auf „e“ wird ein „n“ angehängt: „Katze/Katzen, Lampe/Lampen“ etc.

Lautet die letzte Silbe „ung, heit, keit, tät, ion, ei, ist, ant“, dann bildet man den Plural mit „en“:

Heizung/Heizungen, Neuheit/Neuheiten, Kleinigkeit/Kleinigkeiten, Universität/Universitäten, Nation/Nationen, Bäckerei/Bäckereien, Polizist/Polizisten, Demonstrant/Demonstranten etc.

Bei Wörtern auf „in“ ist es ähnlich, nur dass ein „nen“ angehängt werden muss:

Schweizerin/Schweizerinnen, Studentin/Studentinnen etc.

Schweizerin/Schweizerinnen, Studentin/Studentinnen etc.

An viele Wörter, die auf einen Konsonanten enden, wird ein „e“ angehängt:

Hund/Hunde etc.

Manchmal braucht man noch zusätzlich einen Umlaut: Hand/Hände.

Eine andere Gruppe erfordert ein „er“ (und leider kann man den Wörtern im Singular nicht ansehen, in welche Gruppe sie gehören): Land/Länder, Kind/Kinder.

Viele Substantive auf „er“, „el“ und „chen“ sind  im Singular und Plural identisch, d.h. nur der Artikel gibt Auskunft:

der Hamburger/die Hamburger, der Gürtel/die Gürtel, das Brötchen/die Brötchen etc.

Manchmal sind sie fast identisch, nämlich bei der Endung „en“ nur durch einen Umlaut unterschieden: der Laden/die Läden.

Den oben erwähnten Plural auf „s“ gibt es auch, allerdings nicht sehr häufig, beispielsweise bei Wörtern auf „o“ (Auto/Autos, Radio/Radios), bei Fremdwörtern (Smartphone/Smartphones, Test/Tests) und bei Abkürzungen (CD/CDs).

Und zuguterletzt gibt es noch ein paar völlig unsystematische Pluralformen, wiederum hauptsächlich bei Fremdwörtern: Museum/Museen, Antibiotikum/Antibiotika, Klima/Klimaten.

Ach ja, und einige Wörter haben einfach keinen Plural. Man nennt sie „Kollektivsingulare“, weil sie für alle gelten und trotzdem für etwas einmaliges gehalten werden:

Das Glück, das Pech, die Gerechtigkeit, die Gesundheit, die Freude, der Schlaf, die Wärme, die Kälte, die Frische, das Alter, die Intelligenz etc.

Das Glück, das Pech, die Gerechtigkeit, die Gesundheit, die Freude, der Schlaf, die Wärme, die Kälte, die Frische, das Alter, die Intelligenz etc.

Ja, das ist nicht gerade einfach. Oft hilft einfach nur auswendig lernen. Warum heisst es „Bett/Betten, aber „Brett/Bretter“? Man sieht es den Wörtern im Singular einfach nicht an.

Schwierig ist erfahrungsgemäss auch die Verwendung der Artikel „der, die, das“.

Die beiden schwierigsten Teile der deutschen Grammatik kommen also schon sehr früh auf die Lerner zu. Sehen wir es positiv: Wer diese beiden Hürden überspringt, der braucht den Rest auch nicht zu fürchten!

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