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Goethe Tipp Verneinung Im Deutschen

Goethe Vorbereitung Tipp #6 Verneinung im Deutschen

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Goethe Vorbereitung Tipp #6 Verneinung im Deutschen

Verneinung im Deutschen

In vielen Sprachen ist die Verneinung kinderleicht. Das kleine Wort „no“ funktioniert fast immer.

Nehmen wir beispielsweise Englisch: „No time, no good, no smoking, nobody…“

Oder Spanisch: „No fumar, no quiero, no soy…“

Im Deutschen liegen die Dinge wie so oft etwas komplizierter. Es kommt nämlich darauf an, welche Wortart man verneinen will.

Es klingt komisch, wenn man Sachen wie „kein arbeiten“ oder „nicht Arbeit“ hört, aber warum sind diese Formulierungen eigentlich falsch?

In dem Satz „Ich arbeite nicht“ verneinen wir das Verb.

„Das Auto ist nicht schön“ ist eine Verneinung  des Adverbs.

In diesen beiden Fällen – Verben und Adverbien – brauchen wir also zur Verneinung das Wort „nicht“.

Substantive hingegen verneint man mit dem Wort „kein“.

„Ich habe kein Auto“.

Das Wort „kein“ ist ein Artikel und funktioniert genau so wie „das“ und „ein“. „Kein“ ist also das Gegenteil von „ein“ und heisst dementsprechend „Negativartikel“.

Immer wenn ein Satz wie „Ich habe das/ein Auto“ funktioniert, kann man also auch die Verneinung  mit dem Negativartikel konstruieren: „Ich habe kein Auto“.

„Ich habe nicht Arbeit“ ist also falsch, weil „Arbeit“ ein Substantiv ist und den Negativartikel erfordert.

„Ich will keine arbeiten“ ist nicht korrekt, weil „arbeiten“ ein Verb ist und ein Artikel kein Verb verneinen kann.

Andere Formen der Verneinung erfolgen mit Vor- oder Nachsilben.

Man kann z.B. mit der Vorsilbe „un“ vieles verneinen:

pünktlich/unpünktlich, freundlich/unfreundlich, klar/unklar etc.

Manchmal heisst die Silbe aber auch „in“ (kompetent/inkompetent) oder „a“ (septisch/asetisch).

Die wichtigste Nachsilbe zur Verneinung ist „los“:

„arbeitslos, hoffnungslos, sprachlos, mutlos, grundlos“ etc.

Gelegentlich kommt auch „frei“ vor: „alkoholfrei, rauchfrei, schmerzfrei“ etc.

Ach ja, und das Wort „nein“ steht immer allein – es kann nicht im Satz vorkommen.

Auf die Frage „Trinkst Du ein Bier?“ kann ich also nicht mit „Ich trinke nein Bier“ antworten. Richtig muss es heissen „Nein, ich trinke kein Bier“.

„Nein“ ist einfach das Gegenteil von „ja“, also ein einzelner Ausruf, aber kein Satzglied.

Doppelte Verneinung ist weit verbreitet, aber trotzdem falsch: „Ich habe keine Zeit nicht“.

In diesem Sinne, macht Euch keinen Stress nicht!

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